Die Möhre

Avatar of sportpark sportpark - 22. August 2016 - Gemüsse, Wissenswertes

Basis der gesunden Ernährung

Möhren gehören zur Basis jeder gesunden Küche. Auch das hat Tradition: schon im Altertum wurde das Gemüse als Heilmittel eingesetzt. Heute weiß man, dass Möhren besonders viel Vitamin A enthalten. Vitamin A schärft das Sehvermögen und ist besonders wichtig, um den Unterschied zwischen Farben und Hell und Dunkel zu erkennen. Außerdem schützt Vitamin A Deine Haut vor der Sonne.

Neben Vitamin A enthalten Möhren den Stoff Betacarotin. Betacarotin schützt Dich vor allem vor so genannten freien Radikalen, die unter anderem auch für Krebskrankheiten verantwortlich sind. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Kalium, Calcium und Eisen. Sie stärken Deinen Knochenbau und Deine Immunabwehr.

Leicht verdaulich – aus Möhren besteht auch jeder erste Babybrei – enthalten Möhren kaum Fett und eignen sich bestens für eine kalorienarme Küche. Trotzdem solltest Du beim Essen darauf achten, etwas Fett zusätzlich mit aufzunehmen. Denn nur so kann Dein Körper optimal das Carotin verwerten, andernfalls kommen die gesundheitlichen Effekte des Carotins sonst nicht zum Tragen. Deswegen solltest Du immer etwas Butter, Öl oder Sahne zu Deinen Möhren geben.

 

 

Küchenwunder Möhre

Dienten sie im Winter den frisch gebauten Schneemännern noch als Nase, ist es nun höchste Zeit, sie auf Deinen Speiseplan zu stellen. Denn die Möhre bringt Dich zum Frühling so richtig in Schwung.

Im Supermarkt findest Du sie das ganze Jahr über, und so bewährt sie sich auch auf dem Speiseplan: die Möhre. Ob nun als Eintopf in der kalten Winterzeit, als Gemüsebeilage zu Festtagsgerichten oder in der warmen Jahreszeit in leichter Salatform: die Möhre ist ein wahres Küchentalent.

Beheimatet in Mitteleuropa zählt sie bis zu 25 verschiedene Arten. Grob wird dabei in zwei verschiedene Arten unterschieden: die Wilde Möhre und ihre Zuchtform, die Gartenmöhre, auch Karotte genannt. Ihre Tradition als Nutzpflanze reicht bis auf die Jäger- und Sammler-Zeit zurück.

 

 

Je knackiger, desto frischer

Beim Einkauf solltest Du darauf achten, dass die Möhren knackig und frisch aussehen und sich nicht biegen lassen. Je frischer eine Möhre ist, desto leichter bricht sie beim Biegen. Lagern kannst Du Deine Möhren bis zu einer Woche im Gemüsefach Deines Kühlschranks– allerdings solltest Du dabei folgendes beachten: zum einen entferne möglichst schnell das grüne Kraut, da es den Möhren sonst Saft du Nährstoffe entzieht. Zum anderen solltest Du die Möhren vorher nicht abwaschen, sie werden sonst braun. Möchtest Du sie einfrieren, blanchierst Du sie am besten zuvor so halten sie 8 bis 10 Monate.

Ein Kochtipp zum Schluss: gib zum Kochwasser Deiner Möhren doch mal einen Schuss Apfelsaft! Und: wie wäre es einmal mit karamellisiertem Gemüse als Beilage? Geht ganz einfach: Möhren zuerst bissfest blanchieren, dann Puderzucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und das Gemüse darinnen schwenken. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Guten Appetit!

 

 

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